Christine Friedreich
Queen of Hospitality – Impulsgeberin & Sparringspartnerin für erfolgreiche Hospitality-Konzepte
„Hospitality ist das Einzige, was wir zukünftig der KI und der Digitalisierung entgegenstellen können. Jeder von uns will gesehen, gehört und geliebt werden.“
Dieser Gedanke zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Christine Friedreich. Er erklärt nicht nur, was sie tut, sondern vor allem, warum sie es tut. In einer Zeit, in der Prozesse automatisiert, Kommunikation beschleunigt und Begegnungen zunehmend entpersonalisiert werden, richtet sie den Blick bewusst auf das, was bleibt. Auf echte Nähe. Auf Aufmerksamkeit. Auf das Gefühl, willkommen zu sein.
Schon als Kind war Christine Friedreich Gastgeberin, lange bevor sie wusste, dass es dafür einen Begriff gibt. Sie hat serviert, gekocht, Menschen umsorgt und dabei eine Freude gespürt, die sie nie wieder losgelassen hat. Es war dieses frühe Erleben, gesehen zu haben, wie sehr kleine Gesten wirken können – das sie geprägt hat. Der Weg führte sie über die Tourismusschule in Krems und ein Studium in Kufstein weiter in die Eventbranche, wo sie Großveranstaltungen wie die UEFA Euro 2008 oder die Hahnenkammrennen in Kitzbühel betreute. Sie lernte dort Organisation, Präzision und Inszenierung, aber auch, wie entscheidend Atmosphäre und Haltung sind.
Ein Schlüsselmoment folgte später in einem Traineeprogramm bei A1 Telekom. Während viele Stationen analytisch und strategisch geprägt waren, blieb ihr ein Tag besonders in Erinnerung. Der Tag im Shop, im direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Dort, wo echte Gespräche entstanden und Beziehung möglich war. Für Christine war klar, dass genau dort ihre Stärke liegt.
Eine Idee, ihrer Zeit voraus
2012 wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit einem Thema, das anfangs oft missverstanden wurde. Zeit missverstanden wurde. Hospitality als strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen. Viele Jahre lang wurde sie belächelt oder falsch eingeordnet. Oft fragte man sie, ob sie Krankenhäuser berate? Heute ist klar ihr klar, dass sie einfach zu früh war und ihr Ansatz zu visionär.
Inzwischen versteht nahezu jedes Unternehmen, dass Gastfreundschaft kein Modewort, sondern eine Haltung ist, die sich direkt auf Motivation, Loyalität und wirtschaftlichen Erfolg auswirkt. Alle Branchen können von der Gastronomie und Hotellerie lernen. Jeder Mensch war schon einmal Gast, sei es am Familientisch oder in einem Restaurant. Und jeder weiß intuitiv, wie es sich anfühlt, willkommen zu sein.
Werte, die tragen und verbinden
Die Gastronomie vereint Werte, die gerade jetzt wieder an Bedeutung gewinnen. Regionalität, Identität, Herkunft und Verantwortung. Vor allem aber Beziehung. In einer Welt, in der künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernimmt und Digitalisierung vieles effizienter macht, wächst gleichzeitig die Sehnsucht nach Echtheit. Nach Begegnungen, die nähren und in Erinnerung bleiben.
Genau aus diesem Grund suchen viele Unternehmen heute bewusst die Zusammenarbeit mit Christine. Gemeinsam mit ihr wird sichtbar, welches Potenzial in Aufmerksamkeit, Haltung und Menschlichkeit liegt. Es geht dabei nicht um starre Regeln oder oberflächliche Etikette. Es geht um das ehrliche Lächeln, um das passende Kaffeehäferl, um die Stimmung im Raum und vor allem um die Art, wie Führung gelebt wird.
Denn nur wenn es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut geht, können sich auch Kundinnen und Kunden wohlfühlen. Und noch eine Ebene tiefer gilt dasselbe Prinzip. Erst wenn es mir selbst gut geht und Selbstfürsorge Platz findet, kann ich diese Haltung weitergeben.
Ein Meilenstein ihrer Arbeit war im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz Österreich an 120 Standorten. Gemeinsam mit Geschäftsführern und Verkaufsleitern analysierte Christine, was ein Mensch erwartet, der ein hochwertiges Auto kauft. Ab dem Moment des Eintretens, der ersten Wahrnehmung. Wie wird Kaffee serviert. Welche Gläser stehen auf dem Tisch. Welche Fragen helfen dabei, schnell Vertrauen aufzubauen. Das Ergebnis war ein Kundenerlebnis, das sich bewusst von klassischen Verkaufsräumen abhob. Nach der Eröffnung eines neuen Autohauses in der Steiermark fühlte sich der Check-In für viele Besucherinnen und Besucher wie der in einem Wellnesshotel an. Der Erfolg war so deutlich, dass ihr der Vorstand in Stuttgart persönlich gratulierte.
Haltung schlägt Maßnahme
Eines ihrer wichtigsten Learnings ist klar und unmissverständlich. Veränderung funktioniert nur dann nachhaltig, wenn sie von der obersten Ebene eines Unternehmens getragen wird. Wenn Führung bereit ist, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Andernfalls bleibt jede Maßnahme gut gemeint, aber wirkungslos.
Auch über schmerzhafte Erfahrungen spricht Christine offen. Die Wahl ihrer Geschäftspartner im Zusammenhang mit dem Restaurant Kelsen im österreichischen Parlament hat sie über viele Jahre persönlich und finanziell sehr belastet.Eine Erfahrung, die ihren Blick geschärft hat und die sie zu einer klaren Erkenntnis geführt hat. Prüfe genau, mit wem du dich langfristig bindest und das nicht nur im Privaten, fügt sie hinzu.
Die Kraft der kleinen Gesten
Was Gastfreundschaft im Kern bedeutet, hat Christine in der gehobenen Sternegastronomie erlebt. Nicht als kulinarisches Spektakel, sondern als zutiefst menschliche Erfahrung. Es fühlte sich an, als würde sie beim Heurigen aus ihrer Kindheit essen, bei dem sie Stammgast waren. Das Personal wusste, wer sie ist, wofür sie sich interessiert und was sie begeistert. Ihre Liebe zu schönem Geschirr blieb nicht unbemerkt. Am Ende ihres Aufenthalts wurde sie eingeladen, das Geschirrlager zu besichtigen. Ein Moment, den sie immer wieder gerne erzählt und das nur, weil jemand aufmerksam war, sie sah und gut zuhörte.
Blick nach vorne
Neue Inspiration findet Christine auf Reisen, bei Hotelbesuchen oder beim Essen gehen. Sie beobachtet, sammelt Eindrücke und kombiniert sie neu. Ihre Vision reicht weiter. Ein ORF Schwerpunkt zum Thema Gastfreundschaft. Eine Ausbildung zur Coachin. Und die tiefe Überzeugung, dass wahre Meisterschaft nicht im Überfluss entsteht, sondern im bewussten Umgang mit dem, was da ist.
„Die Meisterin brilliert in der Knappheit der Ressourcen.“
Damals, als Fernsehköche zu Stars wurden, sprach kaum jemand darüber, dass ein Großteil des gastronomischen Erlebnisses nicht aus der Küche kommt. Es sind die Räume, die Menschen und die Atmosphäre, die bleiben. Genau dort setzt Christine heute an. Dort, wo echte Verbindung entsteht und wo Hospitality zur stärksten Antwort auf eine digitalisierte Welt wird.
Mit dieser Frau würde ich mich gerne einmal austauschen?
- mit Michelle Obama
Diese Frauen gehören vor den Vorhang?
- Frauen, die Haltung zeigen und Räume öffnen – für echte Begegnung, Wachstum und Verantwortung. Hier bei dir auf deiner Website sind davon unzählige dieser tollen Persönlichkeiten zu finden. Allen voran: Du, Karin Stöttinger, die dieses wunderbare Portal ins Leben gerufen hat! Danke für dein Tun und deine großartige Arbeit!
Themen
Über Hospitality als Zukunftskompetenz Nr. 1.
Warum und wie jede Branche etwas von der Gastronomie lernen kann.
Gelebte Gastfreundschaft als Differenzierungsmerkmal jedes Unternehmens.
Kontakt
Christine Friedreich
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digital: christine@friedreich.at
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